Die ethische Marke: So wird CSR zum USP

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Mittwoch, 19. Februar 2014

Die ethische Marke: So wird CSR zum USP

ethische Marke klUnternehmenskommunikation lässt sich buchstäblich beim Wort nehmen: Communicare bedeutet ja ursprünglich „miteinander teilen". Wie wäre es also,wenn Unternehmen nicht nur alles Mögliche mitteilen würden (via Werbung, Pressearbeit, Nachhaltigkeitskommunikation usw.), sondern das Teilen selbst ein Bestandteil ihres Geschäftsmodells und ihrer Markenführung wäre? Das Grundprinzip dabei ist sehr einfach: Von jedem verkauften Produkt, jeder erbrachten Dienstleistung fließt ein bestimmter – und zwar nennenswerter – Teil des Kaufpreises in ein gesellschaftlich er-wünschtes Projekt. Jetzt denken Sie, das ist doch nichts Neues? 

Verknüpfung von ethischen und ökonomischen Motiven

Nicht zu verwechseln ist der hier vorgestellte Ansatz der ethischen Markenführung, trotz gewisser Ähnlichkeiten auf den ersten Blick, mit Kampagnen wie dem Krombacher-Regenwaldprojekt oder den vorweihnachtlichen Pampers-Kinderschutzimpfungs-aktionen. Bei solchen Aktivitäten des Cause Related Marketing werden eher symbolische Beträge  von meist noch nicht einmal einem Prozent gespendet, oft auch nur zeitlich begrenzt. Das sind Kampagnen, die in allererster Linie den Absatz fördern sollen und erst nachrangig das gemeinnützige Projekt. Das mag auch durchaus erfolgreich sein, eine ethische Marke entsteht so allerdings nicht. Die grundlegenden Unterschiede verdeutlicht Abbildung 1 in der Vollversion dieses Gastbeitrags von Prof. Dr. Klaus Gourgé.

 

Autor: Prof. Dr. Klaus Gourgé, Netzwerkpartner von Arbach Consulting